Ärzte Zeitung, 28.08.2015

Dengue

Lokale Infektionen in Südfrankreich

DÜSSELDORF. In Frankreich sind erneut lokal erworbene Erkrankungen mit Dengue-Fieber aufgetreten: Im August wurden zwei Infektionen im Département Gard gemeldet, berichtet das CRM Centrum für Reisemedizin.

Seit 2010 hatte es in dem Land sechs weitere autochthone Erkrankungen gegeben. Die Überträgermücke (Aedes albopictus) war dort erstmals 2004 nachgewiesen worden. Reisende sollten Schutz vor den meist tagaktiven Überträgermücken beachten.

Ausbrüche mit Dengue-Fieber gibt es zurzeit in Belize, auf den Philippinen sowie in Thailand und Taiwan. Mit 393 gemeldeten Fällen bis August in Deutschland gehört Dengue-Fieber zu den häufigsten eingeschleppten Infektionskrankheiten. (eis)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »