Ärzte Zeitung, 11.09.2015

Mers

Impfstoff im Tiermodell erfolgreich

LANGEN. Ein experimenteller Impfstoff gegen das Middle East Respiratory Syndrome (Mers) hat sich im Tiermodell als hoch immunogen und protektiv gezeigt, teilt das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) mit.

Die Vakzine auf Basis eines Masern-Impfvirus wurde von PEI-Forschern in Kooperation mit mehreren Forschungsgruppen innerhalb des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) entwickelt.

Die Forscher erstellen dabei "Impfstoffplattformen" gegen neuartige Erreger wie das Mers-Coronavirus.

Dabei werden ausgewählte genetische Sequenzen der Erreger in einen Impfvektor eingebaut, für den bereits umfangreiche klinische Erfahrungen vorliegen (Journal of Virology 2015; online 9. September). (eb)

Topics
Schlagworte
Infektionen (13835)
Innere Medizin (34125)
Organisationen
PEI (466)
Krankheiten
Impfen (3201)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »