Ärzte Zeitung, 23.06.2016

Dengue-Fieber

Ausbruch in Argentinien häufiger

DÜSSELDORF. In Argentinien gibt es zurzeit einen ausgeprägten Ausbruch von Dengue-Fieber. Die Zahl der Neuinfektionen ist seit Anfang 2016 stark gestiegen, berichtet das CRM Centrum für Reisemedizin.

Danach wurden landesweit in diesem Jahr bereits etwa 73.900 Verdachtsfälle registriert; mehr als die Hälfte der Erkrankungen seien labordiagnostisch bestätigt worden. Mindestens elf Menschen sind dort 2016 an Dengue-Fieber gestorben.

Zum Vergleich: Im letzten Jahr wurden landesweit nur 3935 Verdachtsfälle registriert. Besonders betroffen sind die Provinzen Misiones und Formosa an der Grenze zu Paraguay. Ein Großteil der Infektionen wurde zudem aus der Provinz Córdoba gemeldet. Reisende sollten Mückenschutz beachten. (eb/eis)

Topics
Schlagworte
Infektionen (13992)
Reisemedizin (1667)
Organisationen
CRM (655)
Krankheiten
Infektionen (4246)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Amazonas-Volk hat die gesündesten Gefäße weltweit

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »

Kiffen schädigt wohl doch Herz und Hirn

Cannabis-Konsum erhöht offenbar doch das Risiko für Schlaganfall und Herzschwäche. Zumindest hat sich ein entsprechender Zusammenhang in einer umfassenden US-amerikanischen Analyse gezeigt. mehr »