Ärzte Zeitung, 10.03.2008

Kombipräparat bewährt sich bei bakteriellen Infekten

Praxisstudie mit Myrtol- und Oxytetracyclin-Arznei

HOHENLOCKSTEDT (jma). Eine multizentrische Praxisstudie mit 845 ambulanten Patienten bestätigt die schnelle Wirksamkeit eines Myrtol- und Oxytetracyclin-haltigen Präparates bei akuter bakterieller Bronchitis und Sinusitis.

In der Studie mit dem Präparat Tetra-Gelomyrtol® hatten zum Beispiel 73 Prozent der Bronchitis-Patienten initial mittelstark oder stark ausgeprägten eitrigen Auswurf. Sechs Tage später (Median) klagten nur noch 17 Prozent über mittelstarken, keiner mehr über starken eitrigen Auswurf, wie Pohl Boskamp mitteilt. Der Anteil der Patienten mit eitrigem Auswurf sei in den sechs Wochen von 39 auf 5 Prozent gesunken, der Anteil von Patienten mit Fieber von 64 auf 4,5 Prozent.

Zwischen 70 und 90 Prozent der Patienten mit Sinusitis hatten initial mittelstark oder stark ausgeprägte Kopfschmerzen, Gesichtsschmerzen beim Bücken und Druckschmerz über den Nervenaustrittspunkten. Nach fünf Tagen (Median) hatten noch bis etwa ein Drittel der Patienten solche Schmerzen. Schmerzfrei waren zu diesem Zeitpunkt ebenfalls bis zu einem Drittel.

Die schnelle Abnahme des Anteils der Patienten mit Fieber und eitrigem Sekret sei Hinweis auf einen guten Effekt des Oxytetracyclins in der Arznei, so das Unternehmen. Der rasche Effekt auf die Sekretbeschaffenheit und dadurch bedingte Symptome wie Husten belegten den positiven Einfluss der mukosekretolytischen Eigenschaften von Myrtol standardisiert.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

QuaMaDi wird fortgesetzt

Aufatmen im Norden: KV und Kassen haben sich auf den Fortbestand des Brustkrebsfrüherkennungsprogramm QuaMaDi geeinigt. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »