Ärzte Zeitung, 05.07.2007

Sommerakademie 2007

Übrigens ...

...bekommen HIV-Patienten 1000 mal häufiger Lungenhochdruck als HIV-negative Personen. Krankheiten wie rezidivierende Lungenembolien, interstitielle Lungenerkrankungen oder -tumoren müssen jedoch ausgeschlossen werden, bevor eine HIV-assoziierte PAH diagnostiziert wird.

...hat die US-Arzneimittelbehörde FDA einen weiteren Endothelin-Antagonisten zur PAH-Therapie zugelassen. Die Zulassung von Ambrisentan basiert auf drei Phase-III-Studien. Darin hatte sich bei PAH-Patienten mit Ambrisentan die Sechs-Minuten-Gehstrecke signifikant verbessert. Zudem hatte sich die Progression der Krankheit verzögert.

...ist der Endothelin-Antagonist Bosentan auch bei PAH durch rezidivierende Thromboembolien wirksam. In der BENEFiT-Studie besserten sich bei 157 Patienten Dyspnoe und pulmonaler Gefäßwiderstand signifikant. Die Sechs-Minuten-Gehstrecke blieb unverändert.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »