Ärzte Zeitung, 18.06.2012

Starker Anstieg von Syphilis

BERLIN (eb). Um fast 22 Prozent ist 2011 die Zahl der dem Robert Koch-Institut aus Deutschland gemeldeten Syphilis-Fälle gegenüber 2010 angestiegen.

Die rund 3700 gemeldeten Erkrankungen entsprechen einer Inzidenz von 4,5 Infektionen auf 100.000 Einwohner - die höchste seit der Einführung des Infektionsschutzgesetzes im Jahr 2001 (Epi Bull 2012; 24: 221).

Sex zwischen Männern war häufigste Infektionsquelle. 84 Prozent aller Angaben zu dem wahrscheinlichen Infektionsweg entfielen auf solche Sexualkontakte. Die höchsten Inzidenzen wurden in Köln, Frankfurt/Main und Berlin registriert.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »