Ärzte Zeitung online, 30.06.2015

Rückfall

Liberia nicht mehr Ebola-frei

GENF. Rückschlag im Kampf gegen Ebola in Westafrika: In Liberia, das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Anfang Mai für Ebola-frei erklärt worden war, ist ein neuer Fall bestätigt worden.

Die Infektion sei bei einem Toten festgestellt worden, der vor seinem Tod Symptome gezeigt habe, teilte die WHO am Dienstag in Genf mit. Der Fall belege, dass das Überwachungssystem funktioniere, sagte WHO-Sprecher Tarik Jasarevic.

Sofern keine weiteren Fälle auftauchten, dauere es jetzt wieder 42 Tage, bis das Land für Ebola-frei erklärt werden könne. Nach jüngsten Zahlen der WHO sind in Sierra Leone, Guinea und Liberia seit Ausbruch der Seuche etwa 27.400 Menschen erkrankt und mehr als 11.200 daran gestorben. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »