Ärzte Zeitung online, 09.10.2015

London

Frühere Ebola-Patientin wieder in Klinik

LONDON. Eine Anfang des Jahres vermeintlich von Ebola geheilte Schottin ist wieder im Krankenhaus.

Die Krankenschwester, die sich bei einem Hilfseinsatz in Sierra Leone angesteckt hat, sei auf der Isolierstation des Londoner Royal Free Hospital eingeliefert worden, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag mit.

Viren von der ersten Infektion

Die Viren im Körper der Patientin stammten nach Angaben einer schottischen Gesundheitsbehörde noch von der ersten Infektion. Die 39-Jährige sei vermutlich nicht ansteckend.

Zu ihrem Zustand gab es zunächst keine offiziellen Angaben. Die Nachrichtenagentur PA berichtete unter Berufung auf Regierungsquellen, dass die Einlieferung in die spezialisierte Klinik in London eine Vorsichtsmaßnahme gewesen sei. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Werden europäische Männer immer unfruchtbarer?

Männern haben immer weniger Spermien. Direkte Rückschlüsse auf Fruchtbarkeit erlaubt das nicht – es könnte aber nur die Spitze eines Eisbergs gesundheitlicher Probleme sein. mehr »

Psychotherapie soll künftig Unifach werden

Ein einheitliches Berufsbild, Studium an der Uni. Die Psychotherapeutenausbildung steht vor umwälzenden Veränderungen. Kritiker vermissen beim Entwurf aber Konkretes zum Thema Weiterbildung. mehr »

Ist die menschliche Entwicklung am Ende?

Über Hunderttausende von Jahren ist der Mensch zu dem geworden, was er heute ist. Und nun? Ein Grimme-Preisträger fragt sich, ob Unsterblichkeit erstrebenswert ist und wohin uns die Evolution führen wird - oder kann der Mensch sie austricksen? mehr »