Ärzte Zeitung, 20.01.2016

Nigeria

Lassa-Fieber bedroht vor allem Einheimische

DÜSSELDORF. In Nigeria wurden seit vergangenem November mindestens 90 Fälle von Lassa-Fieber registriert, berichtet das CRM Centrum für Reisemedizin. 43 Menschen sind gestorben.

Trotz des Anstiegs zum Ende 2015 seien die Fallzahlen im Vergleich zu den Vorjahren gesunken. Lassa-Fieber kommt in Nigeria regelmäßig vor. Vor allem Mäuse verbreiten die Viren. Die Nager verunreinigen mit Ausscheidungen Lebensmittel.

Die Erreger können aber auch über Tröpfchen- und Wundinfektionen oder via Sekrete von Mensch zu Mensch übertragen werden. Das Infektionsrisiko für Reisende sei gering, so das CRM. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Vier von zehn Diabetes-Fälle ließen sich verhindern

Durch Abspecken von drei bis sechs Kilo in der Bevölkerung ließen sich 40 Prozent der Diabetesfälle verhindern. mehr »

Lücken in der Hausarztmedizin wachsen

Gegenläufige Trends kennzeichnen die Bundesärztestatistik für 2016: Die Zahl der Ärzte erreicht ein neues Rekordhoch. Doch der Zuzug ausländischer Ärzte kompensiert die Probleme der Überalterung kaum. mehr »

Früherkennung mit einem Atemzug

Ein neuer Test zur Früherkennung von Lungenkrebs misst kleinste Veränderungen in der Zusammensetzung der Atemluft. Das von Forschern des Max-Planck-Instituts entwickelte Verfahren könnte das Diagnoseverfahren vereinfachen. mehr »