Ärzte Zeitung, 13.07.2004

Hepatitis-Risiko in Olympiastadt Athen erhöht

NEU-ISENBURG (Smi). Das Institut für Tropenmedizin in Berlin hat Bundesbürger, die im August die Olympischen Sommerspiele in Athen besuchen wollen, vor einem erhöhten Hepatitis-Risiko in der griechischen Hauptstadt gewarnt.

Wie Instituts-Mitarbeiter Christian Schönfeld der "Welt am Sonntag" sagte, habe eine Untersuchung der staatlichen Lebensmittel-Gesundheitsbehörde Griechenlands erst kürzlich auf die schlechten hygienischen Bedingungen in den Restaurants hingewiesen. Danach seien von 1710 untersuchten Restaurants und Imbissen 703 in puncto Hygiene mit "mangelhaft" beurteilt worden.

Darüber hinaus wies Schönfeld darauf hin, daß fast jeder ältere Erwachsene in Griechenland bereits einmal mit Hepatitis A infiziert gewesen sei. Auch die Quote der Hepatitis B-Patienten sei viermal so hoch wie in Deutschland.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »