Ärzte Zeitung, 27.10.2004

Elimination von HCV bessert die Lebensqualität

BERLIN (eis). Chronisch mit Hepatitis-C-Virus (HCV) infizierte Patienten mit normalen Leberwerten werden bisher von Therapien ausgeschlossen. Durch die Elimination von HCV wird aber die Lebensqualität der Patienten deutlich verbessert, so das Ergebnis einer Studie.

422 solcher Patienten wurden je zur Hälfte 24 oder 48 Wochen mit Peginterferon alfa 2a (Pegasys®) plus Ribavirin (Copegus®) behandelt, 69 Patienten erhielten keine Therapie. 30 Prozent der Patienten mit kurzer Therapie und 52 Prozent mit langer Therapie waren sechs Monate nach Therapie virusfrei, wie bei einer internationalen Tagung zu Leberkrankheiten in Berlin berichtet wurde.

Nach der Therapie waren die Werte einer Lebensqualitäts-Skala (SF36) bei Respondern in den Bereichen Schmerz, allgemeine Gesundheit sowie physisches und emotionales Befinden deutlich besser als bei Nicht-Behandelten und Non-Respondern.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Abstimmung über Trumps Gesundheitsreform verschoben

Die Republikaner haben nicht genügend Stimmen für die Abschaffung von "Obamacare" zusammen, verschieben die Abstimmung im Kongress. Trump muss warten - das kann ihm nicht schmecken. Aber das Weiße Haus macht Druck. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »