Ärzte Zeitung, 02.10.2006

AKTUELLE THERAPIEN, PRÄVENTION UND EPIDEMIOLOGIE VON VIRUS-HEPATITIDEN

Die hochwirksame Impfung wird zu wenig genutzt

Impfungen können Hepatitis B wirksam verhindern, ein Schutz wird Risikogruppen sowie allen Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre empfohlen. Vor allem bei Jugendlichen gibt es große Impflücken.

Für Menschen in medizinischen Berufen ist der Schutz ein Muß. Da im Praxisalltag immer wieder Verletzungen mit Hepatitis-B-haltigem Material vorkommen können, empfiehlt die Ständige Impfkommission Ärzten und Helferinnen aber auch den Reinigungskräften den Hepatitis-B-Schutz. Bei beruflichen Risiken muß der Impferfolg überprüft werden. Nach drei nötigen Impfdosen reichen Anti-HBs-Werte von 100 I.E./l oder darüber aus. (eis)

Lesen Sie dazu auch:

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Im Sushi war der Wurm drin

Der Hinweis aufs Sushi brachte die Ärzte auf die richtige Spur. Statt den Patienten wegen Verdachts auf akutes Abdomen zu operieren, führten sie eine Gastroskopie durch. mehr »

Importierte Infektionen führen leicht zu Diagnosefehlern

Wann muss ein Arzt für eine Fehldiagnose gerade stehen? In einem aktuellen Fall entschied das Oberlandesgericht Frankfurt gegen einen Arzt. mehr »

"Turbolader einer Zwei-Klassen-Medizin"

Die Einheitsversicherung als Garant für Gerechtigkeit im Versorgungssystem? Aus Sicht von BÄK-Präsident Professor Frank Ulrich Montgomery eine fatale Fehleinschätzung. Die "Ärzte Zeitung" dokumentiert Auszüge aus seiner Ärztetags-Eröffnungsrede. mehr »