Ärzte Zeitung online, 23.10.2015

Erster Leitfaden

Hygieneplan für Psychotherapeuten

Erstmals ist ein Hygiene-Leitfaden speziell für psychotherapeutische Praxen erschienen.

BERLIN. Für psychotherapeutische Praxen ist jetzt erstmals ein Hygiene-Leitfaden erschienen.

Entwickelt wurde er vom Kompetenzzentrum Hygiene und Medizinprodukte der Kassenärztlichen Vereinigungen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, wie die KBV mitteilt.

Der Leitfaden enthält den Angaben zufolge wichtige Informationen etwa über Hände- und Flächendesinfektion und die Desinfektion von Medizinprodukten wie Biofeedbackgeräte. Zudem können Psychotherapeuten nachlesen, wie sie einen praxisspezifischen Hygieneplan erstellen und umsetzen. (ths)

[30.12.2015, 08:44:10]
Michael Sachse 
Der Vergleich....
der "Dreck macht Speck" Mutti mit der Hygiene im medizinischen Bereich hat schon was. Überhaupt sollte man das Infektionsschutzgesetz, Hygiene-Verordnungen und Empfehlungen des RKI abschaffen. Dann wären alle Leitfädler arbeitslos. So spezielle Dinge wie die Aufbereitung von Medizinprodukten könnten bspw.Forenschreibende Ärzte übernehmen, die kennen sich aus.
Da gibt's ein Motto welches lautet: "Bei uns ist noch nie etwas vorgekommen", wird übrigens gerne und oft verwendet.
Beste Grüße ein (Mit) Leit(d)fädler zum Beitrag »
[26.10.2015, 21:55:41]
Dr. Henning Fischer 
als nächstes kommt dann der Toilettenpapier-Leitfaden

absurd.

Man verheddert sich in lauter Leitfäden.

Aber es muß ja eine Menge Leute geben, die beschäftigt und bezahlt sein wollen.

Leitfädler.

 zum Beitrag »
[26.10.2015, 11:44:30]
Dr. Wolfgang Hensel 
Hygiene-Leitfaden
Hygiene: Lehre von der Verhütung der Krankheiten und der Erhaltung, Förderung und Festigung der Gesundheit, um noch einmal die Definition dar zu stellen.
Hygiene muss und soll dort sein, wo sie dringend erforderlich ist. Aber es darf nicht übertrieben werden.

Wenn ich mir heute die Werbung betrachte, was es da alles für Produkte gibt, die bis zu 99% der Keime abtöten. Eigentlich dürfte es überhaupt keine Keime mehr in unserer Umwelt geben.
Fahren wir doch einmal mit Bus oder Bahn. Wer sorgt dort für die Hygienemaßnahmen. Es wird gehustet, geschnieft, geputzt und verteilt an alles, wo man sich festhalten kann. Es müssen sich doch Milliarden Keime überall befinden. Aber kaum ein Mensch erkrankt vermehrt dadurch. Wir haben doch gelernt, dass die meisten Keime nicht sehr lange an der Luft überleben können. Niemand dort schert sich um Hygienemaßnahmen.
Und wir nehmen dann die Keime mit nach Hause, verteilen sie überall, spielen mit Hund und Katze, die sich gerade im Dreck gewälzt haben. Und werden wir krank?
Und meine Mutter hat früher immer gesagt, Kinder, die nicht schmutzig sind und diesen Schmutz auch nicht essen, werden immer krank sein. Recht hat sie gehabt. Mir hat er zumindest nicht geschadet.
Daher sollte es mit der Hygiene nicht übertrieben werden und nur dort eingesetzt werden, OP's etc. wo es absolut sinnvoll ist. zum Beitrag »

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