Ärzte Zeitung, 11.01.2006

Pandemie-Vakzine in Arbeit

Zulassung für Impfstoff-Prototyp beantragt

LANGEN (dpa). Bei der europäischen Arzneimittelbehörde EMEA in London ist jetzt die erste Zulassung für einen Impfstoff-Prototyp gegen ein Grippe-Pandemievirus beantragt worden.

Das bestätigte das Paul-Ehrlich-Institut in Langen. Virologen befürchten, daß ein mutiertes Tier-Influenzavirus, etwa ein verändertes Vogelgrippe-Virus, eine Grippe-Pandemie bei Menschen verursachen könnte.

Es handele sich aber nicht um einen Impfstoff gegen die Vogelgrippe, sondern um ein Produktionsverfahren, das für jeden pandemischen Grippevirus verwendet werden könne, sagte die Sprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts, Susanne Stöcker.

Das Institut war an der Entwicklung der Strategie für die Vakzine beteiligt. Die Zulassung wurde von GlaxoSmithKline beantragt.

Lesen Sie dazu auch:
"Wettbewerbsrecht behindert Vakzineproduktion"

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »

Wer nicht hören will, den soll die Kita künftig melden

Prävention mit Drohgebärden: Künftig will das Bundesgesundheitsministerium nicht nur mit Bußgeld drohen, sondern auch die Kitas einspannen, um die Verweigerer einer verpflichtenden Impfberatung herauszufischen. mehr »