Ärzte Zeitung, 06.09.2007

Kampagne für Impf-Check in Brandenburg

POTSDAM (ami). Eine landesweite Impfkampagne hat die KV Brandenburg (KVBB) gemeinsam mit den Arzneimittelherstellern Wyeth und GlaxoSmithKline am 5. September in Potsdam gestartet.

"Wir wollen auf diese wichtige Form der Prävention verstärkt aufmerksam machen, aufklären und natürlich auch vorhandene Vorbehalte abbauen", so KVBB-Vize Dipl.-Med. Andreas Schwark. Besonders in den mittleren Altersgruppen gebe es Impflücken. Deshalb sind die etwa 2000 Hausärzte, Kinderärzte und Gynäkologen Brandenburgs nun aufgerufen, den Impfstatus ihrer Patienten zu überprüfen.

"Wichtig ist, dass möglichst jeder von uns einen aktuellen Impfausweis besitzt, in dem alle Impfungen dokumentiert sind", so der Allgemeinmediziner Schwark zum Auftakt der Kampagne "Alle(s) geimpft". Bernd Schollmeier von Wyeth wies auf die gesundheitsökonomische Bedeutung von Impfungen hin.

"Impfungen gehören zu den wichtigsten Vorsorgemaßnahmen der modernen Medizin. Sie schützen vor schweren Infektionskrankheiten und entlasten dadurch auch unser Gesundheitssystem, indem sie die Notwendigkeit kostspieliger Therapien reduzieren", so Schollmeier.

Für Fragen zu Impfungen können Ärzte ihre Patienten auch an eine Hotline der KV verweisen. Montags bis Freitags jeweils von 10 bis 12 Uhr beantwortet sie Fragen rund um das Thema Impfen unter der Telefonnummer 0331/2309 456. Die Kampagne läuft bis zum 12. Oktober.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »