Ärzte Zeitung, 18.02.2008

Grippe-Impfstoff zur Injektion in die Haut

LEIMEN (eis). Einen Grippe-Impfstoff, der intradermal via Mikroinjektion gespritzt wird, hat das Unternehmen Sanofi-Pasteur MSD zur Zulassung in Europa eingereicht.

Nach Studienergebnissen lässt sich nämlich die Wirksamkeit einer Grippe-Vakzine erhöhen, wenn der Impfstoff nicht intramuskulär, sondern intradermal injiziert wird. In Studien mit mehr als 7000 Probanden im Alter über 60 Jahre sei mit der intradermalen Vakzine eine höhere Immunantwort erzielt worden als mit einem konventionellen Impfstoff. Der gebrauchsfertige Mikroinjektor mit kurzer feiner Nadel wurde in Kooperation mit Becton, Dickinson und Company (BD) entwickelt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Psychotherapie-Richtlinie steht vor holprigem Start

Der Start der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April löst bei den Beteiligten keine Begeisterung aus. Die Kritik überwiegt. Lesen Sie die aktuellen EBM-Ziffern. mehr »