Ärzte Zeitung, 28.03.2008

HPV-Impfung schützt Zervix über sechs Jahre

NEU-ISENBURG (ikr). Junge Frauen sind auch noch mehr als sechs Jahre nach einer Impfung gegen humane Papillomviren (HPV) vor Zervix-Läsionen geschützt, die mit den krebsauslösenden Viren HPV 16 und 18 assoziiert sind. Das belegen aktuelle Studiendaten, wie das Unternehmen GlaxoSmithKline mitgeteilt hat.

In der Studie waren Frauen über 6,4 Jahre nach der ersten Impfung mit der Vakzine Cervarix® vor sechsmonatigen und zwölfmonatigen persistierenden Infektionen mit HPV 16 und 18 sowie vor damit assoziierten leichten bis mittelgradigen Zervix-Läsionen (CIN1+ und CIN 2+) geschützt.

Diese zervikalen intraepithelialen Neoplasien (CIN) gelten als Vorstufen des Zervixkarzinoms. Die Antikörpertiter gegen HPV 16 und 18 waren anhaltend hoch. Sie lagen deutlich über denen nach einer natürlichen Infektion.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »