Ärzte Zeitung, 13.05.2008

Synkope nach Impfung - das ist extrem selten

ATLANTA (hub). Auf die Möglichkeit von Synkopen nach Impfungen weisen die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) hin.

So seien von Januar 2005 bis Juli 2007 463 Synkopen bei über fünfjährigen Impflingen an das US-Spontanerfassungssystem VAERS gemeldet worden. 33 davon (7,1 Prozent) wurden als schwerwiegend eingestuft. Von 2002 bis 2004 lag die Zahl gemeldeter Synkopen nach einer Impfung bei 203 (MMWR, 57, 2008, 457).

Die Wahrscheinlichkeit eines solchen Ereignisses ist sehr niedrig. Die CDC kommen bei Berücksichtigung der Zahl verimpfter Dosen auf eine Rate zwischen 0,3 und 0,5 Synkopen pro eine Million Impfungen.

Anders ausgedrückt: Ein Arzt muss etwa 20 Jahre lang jeden Arbeitstag 200 Impfungen vornehmen, damit ein Impfling eine Synkope erleidet. Trotz dieser sehr geringen Wahrscheinlichkeit raten die CDC dazu, nach erfolgter Impfung den Patienten 15 Minuten beobachten zu lassen.

Mehr Infos unter www.cdc.gov -suchen mit MMWR

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »