Ärzte Zeitung online, 24.08.2009

13 Millionen Impfdosen gegen saisonale Influenza freigegeben

LANGEN (hub). Gegen die saisonale Influenza hat das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) bisher rund 13 Millionen Impfdosen freigegeben. Diese Impfung sollten wie bisher auch alle Menschen über 60 Jahre sowie - unabhängig vom Alter - chronisch Kranke erhalten.

Foto GSK, wwww.fotolia.de

Der Impfstoff gegen die übliche saisonale Grippe enthält wie immer Antigene von drei Virusstämmen. Welche das sein sollen, wird im Frühjahr von der WHO bekannt gegeben. Für die Influenzasaison 2009/2010 sind das ein H1N1-Stamm (Brisbane), ein H3N2-Stamm sowie ein Stamm des Typs B. Von diesen Impfstoffen hat das Paul-Ehrlich-Insitut (PEI) Ende vergangener Woche knapp 13 Millionen Dosen freigegeben, berichtet das PEI auf seiner Homepage. Diese Menge entspricht in etwa dem, was in den beiden vergangenen Jahren zu diesem Zeitpunkt freigegeben wurde. Nur 2006/2007 gab es zu dieser Zeit noch keine freigegebenen Impfdosen. Damals vermehrten sich die Viren nur recht langsam.

Wichtig zu wissen: Der H1N1-Stamm des saisonalen Impfstoffs hat nichts mit dem Schweinegrippe-Virus zu tun - außer der Bezeichnung H1N1. Es handelt sich ansonsten aber um zwei völlig unterschiedliche Virusstämme. Daher schützt eine Impfung mit dem saisonalen Impfstoff nicht vor der Schweinegrippe (Neue Grippe). Hierzu ist eine gesonderte Impfung nötig, diese Impfungen sollen Anfang Oktober beginnen (wie wir mehrfach auf unserer Sonderseite berichteten).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »