Ärzte Zeitung online, 17.03.2010
Brückenschlag zwischen Ärzten und Patienten: der Patiententag
Symposien, Infostände und begehbare Organe / 10. April in Wiesbaden
WIESBADEN (hub). Zum vierten Mal haben Patienten und alle anderen Interessierten zum Start des Internistenkongresses einen Tag lang die Möglichkeit, Beratung aus erster Hand zu erhalten. "Aufklärung ist die Voraussetzung für Prävention und Prävention ist die beste Form der Medizin", heißt es in der Einladung zum Patiententag.
Und für die Besucher gibt es reichlich Gelegenheiten, sich umfassend über die Prävention sowie die Diagnostik und Therapie bei einer ganzen Reihe von Erkrankungen zu informieren: in Symposien und an Infoständen.
Das Selbstverständnis des Patiententags ist es, Brücken zwischen Patienten und Ärzten zu schlagen. Damit dies gelingt, stehen auch dieses Jahr national renommierte Experten und regionale Fachleute den Besuchern Rede und Antwort. Außer Ärzten versorgen auch Selbsthilfegruppen die Teilnehmer mit Informationen. Auf dem Markt der Möglichkeiten warten etwa 50 Selbsthilfegruppen und Verbände darauf, Antworten auf die Fragen der Besucher zu geben.
Themen der Symposien sind unter anderen der Infektionsschutz durch Impfungen, entzündliches Rheuma im Alter sowie Neues aus der Herzmedizin, hier speziell der Einfluss von Ernährung und Sport auf die Gesundheit des eigenen Herzens. Weitere Themen sind Schwindel, Schlafstörungen und ihre Ursachen sowie Atemwegs- und Lungenkrankheiten und noch einiges mehr. "Wohin steuert das Gesundheitssystem" wird bei einem gesundheitspolitischen Forum kontrovers diskutiert.
Am Samstag, den 10. April, um 9.00 Uhr geht es im Stadtverordnetensitzungssaal des Wiesbadener Rathauses los. Dann eröffnen der Präsident des Internistenkongresses, Professor Jürgen Schölmerich, und die Gesundheitsdezernentin Rose-Lore Scholz den Patiententag 2010. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Weitere Infos gibt es unter www.dgim2010.de

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