Ärzte Zeitung online, 17.04.2011

300 russischen Kindern nach Impfung übel - Ermittlungen

MOSKAU (dpa). Rund 300 russische Kinder haben nach einer Massenimpfung zum Schutz gegen durch Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) über Übelkeit geklagt und die Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen.

Nach der Impfung gegen FSME in der nordrussischen Stadt Wologda hätten 40 Schüler erste Krankheitssymptome gezeigt, berichteten russische Medien am 16. April. Nach Angaben des Staatsfernsehens "Erster Kanal" zogen die Behörden den Impfstoff EnceVir aus dem Verkehr.

Die Reaktion der Kinder auf das Arzneimittel sei ungewöhnlich, teilte das Gesundheitsamt mit. Der Impfstoff soll untersucht werden.

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