Ärzte Zeitung, 06.02.2012

Impfschutz auch für nichtversicherte Kinder

BERLIN (chb). Rheinland-Pfalz will auch nicht krankenversicherten Kindern den Zugang zu Impfungen ermöglichen.

In diesen Fällen sollen die Kosten nach Angaben von Gesundheitsministerin Malu Dreyer (SPD) vom Land übernommen werden. Sie rechnet damit, dass dafür im Jahr um die 30.000 Euro anfallen.

Nach den Erfahrungen aus den Früherkennungsuntersuchungen sei über das ganze Jahr mit 80 bis 100 Fällen zu rechnen, so Dreyer.

Seit den EU-Osterweiterungen hielten sich vermehrt Menschen in Deutschland auf, die keinen Anspruch auf Krankenversorgung hätten. Einzelheiten will Dreyer in Kürze mit den Kinderärzten im Land klären.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »