Ärzte Zeitung, 09.01.2013

Infektionen

Windpocken sind auf dem Rückzug

BERLIN. Die Zahl gemeldeter Varizellen-Fälle hat von April 2005 bis März 2012 um 85 Prozent abgenommen: von durchschnittlich 4 auf 0,6 Fälle pro Monat und Praxis. Das meldet die Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV) am Robert Koch-Institut.

Der Rückgang erfolgte in allen Altersgruppen und war mit 92 Prozent am stärksten bei Ein- bis Vierjährigen. Erklärt wird das mit steigenden Impfquoten nach der STIKO-Empfehlung von 2004.

So waren in der Geburtskohorte von 2004 34 Prozent der Einjährigen mit der ersten Impfdosis versehen, in der Kohorte 2008 waren es 84,6 Prozent (Epidemiologisches Bulletin 2013, Nr.1). (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »