Ärzte Zeitung, 24.07.2014

Impflücken

Pertussis trifft Erwachsene öfter als Kinder

BERLIN. Die Impfquoten für die Keuchhusten-Auffrischimpfung bei Neun- bis 17-Jährigen reichen nicht aus, betont das Robert Koch-Institut in seinem aktualisierten Ärztemerkblatt Pertussis (Epi Bull 2014; 29: 251).

Wegen der Impflücken in dieser Altersgruppe und der mit dem Alter nachlassenden Schutzwirkung der Impfung hat sich die Hauptlast der Erkrankungen auf ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene verschoben, so das RKI.

Zwei Drittel der in Deutschland registrierten Fälle von Keuchhusten kommen inzwischen bei über 19-Jährigen vor, so das RKI. Für alle Erwachsenen empfiehlt die STIKO, bei der nächsten fälligen Tetanus-Diphtherie-Impfung einmalig einen Impfstoff mit Pertussis-Komponente zu nehmen.

Besonders wichtig ist der Schutz bei Kontaktpersonen von Säuglingen, um Ansteckungen zu vermeiden. (eis)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »