Ärzte Zeitung, 14.07.2016

Japanische Enzephalitis

Prävention in Indien ratsam

DÜSSELDORF. In Indien sind nach offiziellen Angaben im vergangenen Jahr 1700 Menschen in 17 Bundesstaaten an Japanischer Enzephalitis (JE) erkrankt, berichtet das CRM Centrum für Reisemedizin. Unter den Betroffenen gab es danach 289 Todesfälle.

Im Bundesstaat Assam haben die Fallzahlen stark zugenommen. In diesem Jahr wurden bisher landesweit 180 Erkrankungen und 26 Todesfälle gemeldet. Das CRM empfiehlt Schutz vor den Überträgermücken und eventuell die Impfung zu erwägen.

JE ist in weiten Teilen Süd- und Ostasiens verbreitet. Schätzungen zufolge infiziert sich einer von einer Million Reisenden, vor allem in ländlichen Regionen in China, Indien, Kambodscha, Laos, Myanmar, Nepal, Philippinen, Sri Lanka, Thailand und Vietnam. (eb/eis)

Topics
Schlagworte
Impfen (4085)
Reisemedizin (1676)
Organisationen
CRM (673)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Im Sushi war der Wurm drin

Der Hinweis aufs Sushi brachte die Ärzte auf die richtige Spur. Statt den Patienten wegen Verdachts auf akutes Abdomen zu operieren, führten sie eine Gastroskopie durch. mehr »

Alle wichtigen Videos vom Ärztetag

Digitalisierung, Angst vor Veränderung, Wunschminister: Die Ärztezeitung fasst für Sie die wichtigen Themen des Ärztetags in kurzen Videos zusammen. mehr »

Importierte Infektionen führen leicht zu Diagnosefehlern

Wann muss ein Arzt für eine Fehldiagnose gerade stehen? In einem aktuellen Fall entschied das Oberlandesgericht Frankfurt gegen einen Arzt. mehr »