Ärzte Zeitung, 14.04.2005

Versehentlich gefährliches Virus verschickt

BERLIN (dpa). Sechs Labore in Deutschland und tausende weltweit haben irrtümlich einen hoch gefährliches Influenza-Virus erhalten.

Ein Labor aus den USA habe aus Versehen für einen Routinetest den Erreger der Asiatischen Grippe verschickt, teilte das Robert Koch Institut (RKI) gestern mit. An der Virus-Infektion sind Ende der 50er Jahre weltweit ein bis vier Millionen Menschen gestorben.

Es sei in Deutschland an Labore in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern geschickt worden. Die Einrichtungen seien informiert und die Proben bereits vernichtet, so das RKI.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »