Ärzte Zeitung, 18.06.2008

Schnelltests klären Verdacht auf Influenza

Kleinkinder, alte Menschen, Schwangere und chronisch Kranke haben bei Influenza ein erhöhtes Risiko für Komplikationen. Wird bei ihnen eine Influenza frühzeitig diagnostiziert, können durch eine Therapie mit Neuraminidase-Hemmern Schweregrad und Dauer der Krankheit deutlich reduziert werden. Die Behandlung muss aber binnen 36 Stunden nach Einsetzen der Symptome begonnen werden.

Mit einem immunchromatografischen Membran-Test lassen sich Influenza A und B binnen 15 Minuten diagnostizieren oder ausschließen. So bleibt niedergelassenen Ärzten ausreichend Zeit zum Handeln. Die Influenza-Schnelltests sind einfach zu handhaben, Laborgeräte werden nicht benötigt. Die Schnelltests erfassen in der Regel auch den Erreger der Vogelgrippe H5N1.

GOÄ-Abrechnung: Der Influenza-Schnelltest kann für GKV-Patienten als Selbstzahlerleistung (IGeL) abgerechnet werden nach einfachem Satz mit der GOÄ-Ziffer 4644 (16,76 Euro).

Weitere Informationen unter www.invmed.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »