Ärzte Zeitung, 10.02.2009

Grippeviren bevorzugen trockene Luft

CORVALLIS (mut). Influenza-Viren mögen es offenbar am liebsten trocken - dann überdauern sie am längsten und können am leichtesten die Atemwege infizieren. Und diese xerophilen Neigungen der Viren sind wohl ein wichtiger Grund dafür, dass uns Grippe-Epidemien nur im Winter heimsuchen, vermuten US-Forscher aus Corvallis. Über eine Art Meta-Analyse anderer Studien haben sie beobachtet, dass die Viren umso länger überdauern, je geringer die absolute Luftfeuchtigkeit ist. Und diese ist eben umso geringer, je kälter es ist. Einen Zusammenhang der Influenza-Übertragung mit der relativen Luftfeuchtigkeit, die stark vom Wetter abhängt, gibt es dagegen kaum (PNAS online).

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