Ärzte Zeitung, 10.02.2009

Grippeviren bevorzugen trockene Luft

CORVALLIS (mut). Influenza-Viren mögen es offenbar am liebsten trocken - dann überdauern sie am längsten und können am leichtesten die Atemwege infizieren. Und diese xerophilen Neigungen der Viren sind wohl ein wichtiger Grund dafür, dass uns Grippe-Epidemien nur im Winter heimsuchen, vermuten US-Forscher aus Corvallis. Über eine Art Meta-Analyse anderer Studien haben sie beobachtet, dass die Viren umso länger überdauern, je geringer die absolute Luftfeuchtigkeit ist. Und diese ist eben umso geringer, je kälter es ist. Einen Zusammenhang der Influenza-Übertragung mit der relativen Luftfeuchtigkeit, die stark vom Wetter abhängt, gibt es dagegen kaum (PNAS online).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Bundestag macht den Weg frei für Cannabis auf Rezept

13:12Ärzte können Hanf als verschreibungspflichtiges Medikament verordnen. Nach jahrelanger Debatte hat das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu geregelt. Krankenkassen müssen die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »