Ärzte Zeitung online, 26.03.2009

Robert Koch-Institut: Die Grippewelle ist vorbei

BERLIN (dpa /gwa). Die Grippewelle dieser Saison ist vorbei. Bundesweit hat das Robert Koch-Institut in der vergangenen Woche keine erhöhte Rate von Atemwegerkrankungen mehr festgestellt. Im Rückblick war die Grippesaison in Deutschland eher heftig.

Atemwegsinfektionen in den letzten zehn Wochen (Quelle: RKI).

Foto: nös

Die Aktivität der akuten respiratorischen Erkrankungen, ein Maß auch für die Influenza, ist seit dem Höhepunkt in der vierten Kalenderwoche (19. bis 25. Januar) kontinuierlich zurückgegangen. Sie liegt bundesweit in der zwölften Kalenderwoche (vergangene Woche vom 16. bis 22. März) wieder im Bereich der Hintergrundaktivität.

"Natürlich gibt es noch Grippefälle", sagte Silke Buda von der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) des Berliner Instituts am Donnerstag.

So wurden auch unter 65 sogenannten Sentinel-Proben, die ans nationale Referenzzentrum eingesandten wurden, in 25 Proben Influenza-B-Viren nachgewiesen. Die Positivrate lag damit bei 39 Prozent.

Auch regional seien noch leichte Häufungen zu beobachten, erläuterte die Expertin, bundesweit gesehen sei die Influenzawelle aber abgeebbt. Deutschland hatte den Daten zufolge in diesem Winter eine eher heftige Grippesaison zu bewältigen.

Weitere Infos auf der RKI-Seite http://influenza.rki.de

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