Ärzte Zeitung, 20.01.2016

RKI

Grippewelle in Sicht

Influenzaviren sorgten zuletzt für immer mehr Atemwegserkrankungen, berichtet das RKI. Die Grippewelle scheint im Anmarsch.

BERLIN. Die Zahl der Atemwegsinfektionen ist in der Woche bis zum 25. Januar (KW2) zwar gesunken.

Die Erkrankungen sind aber zunehmend auf Influenzaviren zurückzuführen, berichtet die AG Influenza (AGI) am Robert Koch-Institut.

Eine steigende Positivenrate von Influenzaviren deute auf den Beginn der diesjährigen Grippewelle hin, so die AGI in ihrem Wochenbericht.

Die Zahl der Atemwegsinfektionen ist dabei insgesamt im normalen Bereich, nur in der Mitte Deutschlands mit NRW, Hessen, Rheinlan-Pfalz und Saarland gibt es geringfügig erhöhte Erkrankungszahlen.

Im Nationalen Referenzzentrum für Influenza wurden in der 2. Kalenderwoche in 18 Prozent von 103 Stichproben Influenzaviren isoliert. In zehn Prozent der Proben fanden sich Rhino-, in 15 Prozent humane Metapneumoviren (hMPV), in 12 Prozent RSV und in 6 Prozent Adenoviren.

In der 2. Kalenderwoche wurden bundesweit 262 klinisch-labordiagnostisch bestätigte Influenza-Erkrankungen an das RKI übermittelt. (eis)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »