Ärzte Zeitung, 07.05.2008

Hausarztsache: Impfung gegen Pneumokokken

TORONTO (hub). Hausärzte haben die größten Chancen, die Impfraten gegen Pneumokokken zu erhöhen, hat eine Studie aus Kanada bestätigt.

In einer Telefonbefragung gaben 90 Prozent der nicht geimpften über 65-Jährigen an, sie seien im Jahr zuvor beim Hausarzt gewesen. Doch der hat die Chance zur Impfung offenbar nicht ausreichend wahrgenommen (Vaccine 26, 2008, 1432).

Die Erhebung hat auch ergeben: Das Alter als alleinige Impfindikation wird zu wenig anerkannt: 35 Prozent der gesunden über 65-Jährigen waren geimpft. Kam eine Grundkrankheit hinzu, sind es 55 Prozent. In Deutschland gilt die Pneumokokken-Impfung als Standard für alle Menschen über 60 Jahre.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »