Ärzte Zeitung, 13.06.2013

Frankreich

Verdachtsfälle auf neues Coronavirus

PARIS. In Frankreich gibt es zwei weitere Verdachtsfälle von Infektionen mit dem neuen Coronavirus. Betroffen sind zwei Patienten einer Klinik in Tours (250 km südwestlich von Paris).

Die Männer sollen zuvor Saudi-Arabien bereist haben. Dort sind bisher die meisten Fälle mit dem Erreger registriert worden. Weltweit sind bisher mehr als 50 Infektionen mit Virus registriert worden, mehr als 30 verliefen tödlich, so die WHO.

Das Virus ähnelt dem Sars-Erreger, an dem vor zehn Jahren etwa 800 Menschen starben. Es kann unter anderem schwere Lungenentzündungen verursachen.

In Frankreich wurde Ende Mai der erste Todesfall in einem Krankenhaus im nordfranzösischen Lille registriert.

Dort liegt auch ein zweiter infizierter Patient. In Deutschland war im März ein Mensch in München an den Folgen der Infektion gestorben. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »