Ärzte Zeitung, 12.02.2007

TIPP DES TAGES

Clostridien-Suche bei wässrigen Diarrhoen

Bei wässrigen Diarrhoen, die während oder bis zu acht Wochen nach einer Antibiotika- oder zytostatischen Therapie neu auftreten, können Clostridium-difficile-Keime die Ursache sein.

Betroffene können zudem eine Kolitis mit oder ohne Pseudomembranen haben. Besonders gefährdet, C.-difficile-assozierte Krankheiten zu bekommen, sind etwa Patienten über 60 oder mit geschwächtem Immunsystem. Bei fulminanten Verläufen ist die Letalität hoch.

Diagnostiziert werden C. difficile aus Stuhlproben, Kolitiden endoskopisch. Zunächst muss die auslösende Therapie unterbrochen werden. Gegen die Keime wird etwa Metronidazol oral 3-mal täglich 500 mg oder 4-mal täglich 250 mg für 7 bis 10 Tage verordnet (Der Gastroenterologe 1, 2007, 63).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Abstimmung über Trumps Gesundheitsreform verschoben

Die Republikaner haben nicht genügend Stimmen für die Abschaffung von "Obamacare" zusammen, verschieben die Abstimmung im Kongress. Trump muss warten - das kann ihm nicht schmecken. Aber das Weiße Haus macht Druck. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »