Ärzte Zeitung, 05.11.2007

Wieder vermehrt Brechdurchfälle durch Noroviren

BERLIN (ddp). Norovirus-Erkrankungen nehmen in Deutschland seit Anfang Oktober stetig zu. In der ersten Oktoberwoche wurden dem Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin 1029 Erkrankungen gemeldet.

Die Zahl werde vermutlich weiter ansteigen, sagte Dr. Judith Koch vom RKI. Gastroenteritiden mit Noroviren treten nämlich überwiegend in den Wintermonaten auf. In einer Klinik in Kreischa in der Nähe von Dresden ist es zu einem Ausbruch mit mehr als 120 Infizierten gekommen.

Norovirus-Infektionen können bei geschwächten Personen, älteren Menschen oder Kindern schwer verlaufen. Nach RKI-Angaben starben im vergangenen Jahr 16 Menschen an dem Virus. Das RKI rät, Kontaktpersonen von Erkrankten zu Hygienemaßnahmen anzuhalten, um die Übertragung des Virus zu verhindern. Besonders eine gute Hand- hygiene ist wichtig.

Ein Ärztemerkblatt zu Noroviren gibt es im Internet unter www.rki.de "Infektionskrankheiten A-Z" anklicken!

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »