Ärzte Zeitung online, 08.12.2008

Cholera-Todesfälle jetzt auch in Nachbarländern Simbabwes

JOHANNESBURG / HARARE (dpa). Die Cholera-Epidemie in Simbabwe greift mehr und mehr auf die Nachbarländer über. Während Südafrika bislang acht Cholera-Tote gezählt hat, wurden aus Mosambik neun, aus Botsuana zwei Todesfälle gemeldet. Vergangene Woche waren Cholera-Bakterien im Grenzfluss Limpopo nachgewiesen worden, über den zahlreiche kranke Simbabwer auf der Suche nach Hilfe nach Südafrika fliehen.

Auf Wunsch der Behörden in Mosambik führe Südafrika daher weitere Tests der Grenzgewässer durch, sagte ein Sprecher des südafrikanischen Wasserministeriums am Montag. Südafrika nimmt an, dass die Cholera-Kontamination nicht über den Grenzort Musina hinausgeht. Mosambik hatte Ende vergangener Woche 278 Cholera-Infizierte gemeldet.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Das sind die Wünsche an die neue Weiterbildung

Am Freitag steht die Musterweiterbildungsordnung auf der Agenda des Deutschen Ärztetags. Wir haben dazu drei junge Ärzte und den BÄK-Beauftragen Bartmann befragt. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »