Ärzte Zeitung, 09.11.2009

Erfolge der Impfung gegen Rotaviren in USA

LEIMEN (eb). Bereits zwei Jahre nach Einführung der Rotavirus-Schluckimpfung in den USA sei ein deutlicher Rückgang der Inzidenz von Rotavirus-bedingten Gastroenteritiden zu verzeichnen. So habe das Kinderkrankenhaus von Philadelphia vom Winter 2006/2007 zum Winter 2007/2008 eine Reduktion von Rotavirus-Gastroenteritiden um bis zu 87 Prozent verzeichnet.

Das hat das Unternehmen Sanofi Pasteur MSD mitgeteilt. Von März 2006 bis März 2008 seien in den USA mehr als 14 Millionen Dosen Rotavirus-Impfstoff verimpft worden. In Deutschland gibt es noch keine allgemeine Impfempfehlung, allerdings zahlten über 80 Kassen die Impfung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »

Ein Wettbewerbsverbot ohne Entschädigung ist ungültig

Wettbewerbsverbot ohne Karenzentschädigung? Das geht nicht, urteilt das Bundesarbeitsgericht. Ist das im Arbeitsvertrag dennoch so vorgesehen, können Arbeitnehmer nachträglich aber kein Geld einklagen. mehr »