Ärzte Zeitung online, 14.07.2015

Wegen Salmonellen

US-Firma ruft 770 Tonnen Hühnerfleisch zurück

Um eine weitere Ausbreitung von Salmonellen zu verhindern, hat ein US-Produzent insgesamt rund 770 Tonnen tiefgefrorene Geflügelprodukte zurückgerufen. Mehrere Menschen sind seit Anfang Juli erkrankt.

SAINT PAUL/MADISON. Um eine weitere Ausbreitung von Salmonellen zu verhindern, hat ein US-Produzent insgesamt rund 770 Tonnen tiefgefrorene Geflügelprodukte zurückgerufen.

Dies teilte die amerikanische Landwirtschaftsbehörde USDA am Montag mit, nachdem am Sonntag neue Fälle von Salmonellenvergiftungen in den Bundesstaaten Minnesota und Wisconsin bekanntgeworden waren.

Seit einem ersten Rückruf am 2. Juli seien zwei weitere Menschen an Salmonellen erkrankt, teilte die Behörde mit.

Mittlerweile habe der Hersteller betroffene Produkte aus dem Handel genommen. Insgesamt sollen sich bislang sechs Menschen nach dem Verzehr der Lebensmittel mit Salmonellen angesteckt haben.

Nach Angaben staatlicher US-Experten ist die Zahl der Salmonellen-Infektionen in den USA in den vergangenen Jahren rückläufig gewesen. Symptome eines Befalls sind starker Durchfall und hohes Fieber.

Bei älteren und immungeschwächten Menschen kann eine Infektion tödlich verlaufen. (dpa)

[14.07.2015, 12:33:00]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Dann ist die Desinfektion der "Chlorhühnchen"
in einer Chlor-Lösung wohl doch nicht das "Gelbe vom Ei"?
Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »