Ärzte Zeitung, 16.10.2015

Berlin

Masern-Ausbruch ist abgeklungen

BERLIN. Der Masern-Ausbruch in Berlin ist zu Ende gegangen, meldet das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo). Der letzte Patient wurde danach am 20. August gemeldet. Seit Oktober 2014 waren bei dem Ausbruch 1359 Erkrankungen registriert worden, 1238 davon in diesem Jahr.

86 Prozent der Erkrankten waren nicht gegen Masern geimpft und jeder Vierte wurde aufgrund der Masernerkrankung in einem Krankenhaus behandelt. Im Februar war ein 18 Monate alter Junge an Masern gestorben.

Die Erreger breiten sich allerdings weiter in anderen Bundesländern aus, vor allem Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen, Thüringen und Hamburg. In diesem Jahr wurden dem Robert Koch-Institut bundesweit bisher 2581 Fälle gemeldet. (eis)

Topics
Schlagworte
Masern (87)
Impfen (4053)
Berlin (908)
Organisationen
RKI (1784)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »