Ärzte Zeitung, 24.04.2009

Meningitis-Schutz ist auch für Jugendliche nötig

NEU-ISENBURG (eb). Am Samstag, 25. April, wird beim ersten Welt-Meningitis-Tag mit vielen Aktionen auf die mitunter fatalen Folgen einer Hirnhautentzündung hingewiesen. Zugleich wird dazu aufgerufen, beim Arzt nach Impfungen gegen Meningitis zu fragen und Impflücken zu schließen.

Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Meningokokken erkranken in Deutschland allein durch Meningokokken jährlich zwischen 500 und 700 Menschen. Wird eine Meningokokken-Infektion zu spät erkannt, verläuft sie häufig tödlich.

Die Arbeitsgemeinschaft erinnert daran, dass alle Kinder ab dem vollendeten zwölften Lebensmonat eine Impfung mit Meningokokken-C-Konjugat-Impfstoff erhalten sollten - so steht es seit 2006 im Standard-Impfkalender. Die Ständige Impfkommission rät zudem, auch bei älteren Kindern und Jugendlichen die Impfung nachzuholen. Da besonders Kinder in den ersten beiden Lebensjahren und Jugendliche von Meningokokken-Infektionen betroffen sind, sei es wichtig, auf den Impfschutz dieser Altersgruppen zu achten.

Lesen Sie dazu auch:
Mädchen verliert Beine nach Meningitis

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »