Ärzte Zeitung, 24.04.2009

Meningitis-Schutz ist auch für Jugendliche nötig

NEU-ISENBURG (eb). Am Samstag, 25. April, wird beim ersten Welt-Meningitis-Tag mit vielen Aktionen auf die mitunter fatalen Folgen einer Hirnhautentzündung hingewiesen. Zugleich wird dazu aufgerufen, beim Arzt nach Impfungen gegen Meningitis zu fragen und Impflücken zu schließen.

Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Meningokokken erkranken in Deutschland allein durch Meningokokken jährlich zwischen 500 und 700 Menschen. Wird eine Meningokokken-Infektion zu spät erkannt, verläuft sie häufig tödlich.

Die Arbeitsgemeinschaft erinnert daran, dass alle Kinder ab dem vollendeten zwölften Lebensmonat eine Impfung mit Meningokokken-C-Konjugat-Impfstoff erhalten sollten - so steht es seit 2006 im Standard-Impfkalender. Die Ständige Impfkommission rät zudem, auch bei älteren Kindern und Jugendlichen die Impfung nachzuholen. Da besonders Kinder in den ersten beiden Lebensjahren und Jugendliche von Meningokokken-Infektionen betroffen sind, sei es wichtig, auf den Impfschutz dieser Altersgruppen zu achten.

Lesen Sie dazu auch:
Mädchen verliert Beine nach Meningitis

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Gröhes Sonnenschein-Politik

Bei der Eröffnung des Ärztetags weiß sich der Gesundheitsminister bei Partnern. Kritik hat Gröhe nur für den Koalitionspartner übrig und freut sich auf ein Wiedersehen beim Ärztetag 2018. mehr »

Berichte, Videos und Tweets rund um den Deutschen Ärztetag

Begleiten Sie den 120. Deutschen Ärztetag in Freiburg mit uns online. Die "Ärzte Zeitung" berichtet vom 23.-26.5. live und aktuell über alle wichtigen Ereignisse und Debatten. mehr »

"Turbolader einer Zwei-Klassen-Medizin"

Die Einheitsversicherung als Garant für Gerechtigkeit im Versorgungssystem? Aus Sicht von BÄK-Präsident Professor Frank Ulrich Montgomery eine fatale Fehleinschätzung. Die "Ärzte Zeitung" dokumentiert Auszüge aus seiner Ärztetags-Eröffnungsrede. mehr »