Ärzte Zeitung online, 28.04.2009

Großbritannien warnt vor Reisen nach Mexiko

LONDON (dpa). Auch Großbritannien warnt nun wegen des Ausbruchs der Schweinegrippe vor Reisen nach Mexiko. Es sollten nur noch unbedingt notwendige Reisen unternommen werden, gab das Außenministerium in London in der Nacht zu Dienstag bekannt.

Der Visa-Service in der Botschaft in Mexiko-Stadt sei vorübergehend eingestellt worden. Briten, die sich derzeit in dem lateinamerikanischen Land aufhielten, sollten unter Umständen bis auf Weiteres in Mexiko bleiben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte zuvor wegen des verschärften Risikos für eine weltweite Ausbreitung der Krankheit ihre Alarmstufe erhöht.

In Großbritannien waren am Montag zwei Fälle der Schweinegrippe bestätigt worden. Dabei handelt es sich nach Angaben der BBC um ein schottisches Paar, das von einer Hochzeitsreise aus dem mexikanischen Ferienort Cancún zurückgekommen war. Die beiden sind seit Samstag in einem Krankenhaus in Schottland. Nach offiziellen Angaben erholten sie sich gut.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »