Ärzte Zeitung online, 04.05.2009

Schweinegrippe - Mensch infiziert Schweineherde

OTTAWA/STOCKHOLM (dpa). Eine Schweineherde in Kanada ist an der aktuellen Schweinegrippe erkrankt. Höchstwahrscheinlich habe ein Mann, der mit Grippesymptomen aus Mexiko zurückgekommen war, die Schweineherde infiziert. Das berichtet die kanadische Lebensmittelbehörde.

Die Sicherheit der Lebensmittelversorgung sei dadurch aber nicht gefährdet, teilte die Canadian Food Inspection Agency (CFIA) in Ottawa mit. Die Herde stehe unter Quarantäne, sowohl die Tiere als auch der Mann erholten sich zusehends oder seien bereits ohne Symptome, so die CFIA am Samstag.

Schweine sind ein bedeutendes Reservoir von Grippeviren. Wenn verschiedene Stämme der Erreger in den Tieren zusammenkommen, können die Viren ihre Eigenschaften neu kombinieren und so auch potenziell bedrohliche Varianten entstehen lassen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »