Ärzte Zeitung online, 15.05.2009

Schweinegrippe erstmals in Peru bestätigt

LIMA (dpa). Rund drei Wochen nach dem Alarm wegen Schweinegrippe in Mexiko hat auch Peru einen ersten Fall der Krankheit bestätigt. Es handele sich um eine 27-jährige Peruanerin, die am Samstag vergangener Woche ohne Krankheitssymptome von New York aus eingereist sei, teilte Gesundheitsminister Óscar Ugarte mit.

Inzwischen sei die Frau medikamentös behandelt worden und habe die Krankheit weitgehend überwunden. Sie stehe aber zu Hause noch unter Quarantäne. Nach Argentinien, Brasilien und Kolumbien ist Peru damit das vierte südamerikanische Land, in dem die Schweinegrippe nachgewiesen wurde.

Unterdessen hoben Peru und Argentinien das Verbot von Direktflügen aus und nach Mexiko wieder auf. Die Maßnahme war ohnehin umstritten, weil sie nicht die vielen Flugverbindungen mit Zwischenlandungen betraf. In Mexiko seien insgesamt 2656 Fälle seien nachgewiesen worden, sagte Gesundheitsminister José Ángel Córdova Villalobos.

90 Prozent der Patienten hätten sich vor dem 23. April angesteckt. An dem Tag hatten die mexikanischen Behörden mitgeteilt, dass es sich um ein neues Virus handele und Vorsichtsmaßnahmen ergriffen.

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