Ärzte Zeitung online, 23.05.2009

Eine Milliarde US-Dollar für Impfstoff gegen Schweinegrippe

WASHINGTON (dpa). Die US-Regierung will eine Milliarde Dollar (rund 715 Millionen Euro) zur Entwicklung eines Impfstoffs gegen die Schweinegrippe ausgeben. Wie Gesundheitsministerin Kathleen Sebelius am Freitag mitteilte, soll das Geld für klinische Studien im Laufe des Sommers und für die groß angelegte Produktion von zwei potenziellen Impfstoff-Bestandteilen verwendet werden.

In den USA gab es bis zum Freitag etwa 6500 bestätigte Schweinegrippe-Erkrankungen und neun Todesfälle.

Gegenwärtig hält die WHO an der vorletzten Stufe 5 fest. Für die Höchststufe 6 gilt, dass das Virus außer auf dem amerikanischen Kontinent auch in einer anderen Region der Welt von Mensch zu Mensch übertragen wird. Das ist nach Ansicht der Gesundheitsorganisation derzeit nicht der Fall, jedoch gibt es Stimmen, die das anders sehen.

Topics
Schlagworte
Schweinegrippe (1416)
Impfen (4022)
Organisationen
WHO (2892)
Krankheiten
Grippe (3190)
Impfen (3200)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »