Ärzte Zeitung, 29.07.2009

Diskussion um Erstattung für PCR-Test

KÖLN (iss). Die KBV und der GKV-Spitzenverband verhandeln heute über die Kostenübernahme, wenn Vertragsärzte den PCR-Test bei Verdacht auf Schweinegrippeerbringen.

Diskussion um Erstattung für PCR-Test

Foto: GSK / www.fotolia.de

Der GKV-Spitzenverband hat den Kassen empfohlen, die Kosten für den Schnelltest auf Basis der Kostenerstattung zu übernehmen: Der Patient bezahlt in der Praxis und reicht die Quittung dann zur Erstattung bei der Kasse ein.

Anders sieht es beim PCR-Test aus. Nach Angaben des Spitzenverbands kann dieser Test über die Chipkarte abgerechnet werden und zwar über die Ziffer 32841, "Nukleinsäurenachweis von Influenza Aund B (nicht bei Verdacht auf Vogelgrippe)".

Das bestreitet die KBV. Diese Ziffer passe nicht, sagt KBV-Sprecher Dr. Roland Stahl. "Mit dem PCR-Test sind deutlich höhere Kosten verbunden als die vorgesehenen 16,50 Euro", sagt er. Darüber werde die KBV mit den Kassen ebenso verhandeln wie über eine Standardisierung für den PCR-Test.

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Mexikanische Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »