Ärzte Zeitung online, 02.09.2009

Einzelne schwere Schweinegrippe-Fälle in Deutschland

BONN/BERLIN (dpa). In Deutschland hat es bereits einzelne schwere Fälle von Schweinegrippe gegeben. Das bestätigte das Robert Koch-Institut am Mittwoch in Berlin. Mit steigenden Fallzahlen seien weitere schwere Verläufe zu erwarten, insbesondere bei Menschen mit Vorerkrankungen. In der Regel seien die Erkrankungen in Deutschland jedoch mild.

Unterdessen geht es einem vorübergehend lebensgefährlich erkrankten Patienten der Bonner Universitätsklinik besser, bei dem das Schweinegrippevirus nachgewiesen worden war.

Der Mann könne wieder selbstständig atmen, sagte die Sprecherin des Bonner Universitätsklinikums, Inka Väth, am Mittwoch. Die Medikamentierung habe planmäßig angeschlagen. Bereits am Montag sei er wieder virusfrei gewesen. Auch sei weniger die Schweinegrippe für den Zustand des Patienten verantwortlich gewesen, als vielmehr sein vorhandenes "Grundrisiko", an jeder Grippe schwer zu erkranken.

Der Krankheitsverlauf mit Lungenversagen hätte sich "auch durch eine normale Grippe" so ergeben. Daher sei "mediale Panikmache unangebracht". Der Mann sei schlicht ein "Risikopatient". Er befinde sich schon seit Dienstag außer Lebensgefahr, werde aber weiterhin auf der Intensivstation beobachtet. Eine Mutation des Virus sei zu keiner Zeit festgestellt worden.

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Neue Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »