Ärzte Zeitung online, 03.09.2009

Schweinegrippe: UKE stellt Betrieb der Grippe-Ambulanz vorübergehend ein

HAMBURG (eb). Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) hat den Betrieb seiner Schweinegrippe-Ambulanz vorerst eingestellt. Hintergrund ist ein stetiger Rückgang der Anfragen und Patientenzahlen.

"Die Ambulanz hat sich auf ganzer Linie bewährt", so Ricarda Klein, Direktorin für Patienten- und Pflegemanagement am UKE in einer Mitteilung der Uni. "Seit einigen Tagen beobachten wir allerdings sinkende Patientenzahlen. Das hat sich auch dem Ende der Schulferien in Hamburg und Schleswig Holstein nicht geändert. Deshalb haben wir uns entschieden, den Betrieb der Ambulanz vorübergehend zu beenden."

Sollten die Zahlen allerdings wieder ansteigen, könnte die Ambulanz binnen kürzester Zeit wieder eröffnet werden. Die Schweinegrippe-Ambulanz war Ende Juli geöffnet worden.

Patienten, die mit dem Verdacht auf eine Infektion mit dem H1N1-Virus - dem Schweinegrippe-Virus - ins UKE kommen, können sich nun sowohl wochentags als auch am Wochenende an die Zentrale Notaufnahme wenden. Dort werden sie umgehend isoliert, um eine Gefahr für andere Patienten zu vermeiden.

Erste Anlaufstelle bei auftretenden Symptomen ist allerdings weiterhin der Hausarzt. Patienten mit Symptomen sollten sich dort zunächst telefonisch melden.

Die Hotline der Gesundheitsbehörde bleibt weiterhin geschaltet: Unter der Rufnummer 0 40 / 428 37 37 95 gibt es allgemeine Informationen zur Schweinegrippe.

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