Ärzte Zeitung online, 16.09.2009

EU: Schulen wegen Schweinegrippe nicht voreilig schließen

STRAßBURG/BRÜSSEL (dpa). EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou will Schulen angesichts der grassierenden Schweinegrippe nicht voreilig schließen. "Das ist nur bei einem Gruppenausbruch der Krankheit sinnvoll", betonte die Kommissarin am Dienstag in Straßburg.

Zudem sollten Eltern dafür sorgen, dass ihre Kinder in einem solchen Fall auch nach den Schulzeiten zu Hause bleiben. "Die Schließung von Schulen macht keinen Sinn, wenn sich die Kinder dann abends in der Disco treffen." Vassiliou kündigte an, sie rechne bis Ende des Monats mit den Ergebnissen der wissenschaftlichen Untersuchungen für Impfstoffe gegen die Krankheit. "Wir stehen kurz vor dem Ziel", kündigte die Kommissarin an. Erneut warb die Kommissarin für ein gemeinsames europäisches Vorgehen bei der Beschaffung der Impfstoffe.

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Neue Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »