Ärzte Zeitung, 07.10.2009
Impfung gegen Schweinegrippe ab 20. Oktober

Foto GSK / www.fotolia.de
MÜNCHEN (sto). Voraussichtlich ab 20. Oktober sollen in
den Praxen der niedergelassenen Ärzte in Bayern die Impfungen
gegen die Schweinegrippe beginnen. Noch nicht geklärt ist die
Honorierung der Ärzte. Über 3000 Ärzte haben sich bei
der KV Bayerns bereits für die Impfung gemeldet. Laut KVB bieten
einige Ärzte außerhalb der normalen Sprechstundenzeiten
spezielle Impfsprechstunden an.
Mehrere Fragen im Zusammenhang mit der Impfung seien allerdings noch
nicht geklärt, teilte die KV Bayerns (KVB) mit. Unklar sei, wie
die genauen Indikationen für die Impfung aussehen, wer für
eventuell auftretende Impfschäden haftet oder ob für einen
umfassenden Schutz ein oder zwei Impftermine notwendig sind,
erklärte der Vize-Vorsitzende der KVB, Dr. Gabriel Schmidt. Zu den
ungeklärten Fragen gehöre auch die Honorierung.
"Wir haben
uns bei unserem Vorschlag von 7,67 Euro für die erste Impfung an
der Vergütung für die reguläre Influenzaimpfung
orientiert. Die Tatsache, dass wir für die zweite Impfung
fünf Euro vorgeschlagen haben, zeigt unsere
Kompromissbereitschaft", sagte Schmidt. Eine Antwort der Krankenkassen
liege noch nicht vor.
Weitere
aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Neue Grippe)
finden Sie auf unserer Sonderseite

Weitere Beiträge
Weitere Top-Meldungen
[19.03.2010]
Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Arzneimittel und Impfstoffe sind im Januar 2010 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,6 Prozent auf 2,314 Milliarden Euro gesunken. Ein Motor der Entwicklung war im Januar der teilweise stark rückläufige Markt für Präparate gegen grippale Infekte oder Erkältungskrankheiten.
mehr »
[19.03.2010]
Teva, die Nummer eins im weltweiten Generikamarkt, übernimmt den deutschen Wettbewerber ratiopharm aus Ulm. Das teilten die Unternehmen am Donnerstag mit. Der Verkaufspreis beträgt 3,625 Milliarden Euro.
mehr »
[19.03.2010]
Die Kapitaldeckung in der PKV soll eigentlich vor übermäßig steigenden Prämien im Alter schützen. Genau das tut sie nicht. Der Grund: Es gibt keinen Wettbewerb im Versichertenbestand. Motor der Geschäftspolitik ist die Risikoselektion.
mehr »