Ärzte Zeitung online, 17.10.2009

Schweinegrippe: Impfstoff ohne Verstärker für Bundesregierung?

BERLIN (dpa). Die Mitglieder der Bundesregierung sollen nach Informationen des "Spiegel" einen Schweinegrippeimpfstoff ohne umstrittene Wirkstoffverstärker erhalten. "Wir haben 200 000 Dosen des nicht-adjuvantierten Impfstoffes Celvapan® der Firma Baxter gekauft", zitiert das Magazin in seiner neuen Ausgabe den Sprecher des Bundesinnenministeriums, Christoph Hübner.

Anders als das Präparat von GlaxoSmithKline für die Bevölkerung, das von Montag an in die Bundesländer geliefert wird, enthält der Baxter- Impfstoff keinen Wirkstoffverstärker (Adjuvans). Auch Deutschlands Soldaten werden mit einem solchen Mittel geimpft.

Einige Ärzte warnen vor im Vergleich stärkeren Nebenwirkungen bei Impfstoffen mit Wirkstoffverstärkern. Die Bundesregierung betonte aber, alle in Deutschland zugelassenen Impfstoffe seien eingehend untersucht und für sicher und wirksam befunden worden. Mögliche Nebenwirkungen einer Grippeimpfung sind etwa Hautrötungen und Gliederschmerzen. Der Start der Impfungen gegen die Schweinegrippe ist für den 26. Oktober vorgesehen.

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Neue Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Das sind die Wünsche an die neue Weiterbildung

Am Freitag steht die Musterweiterbildungsordnung auf der Agenda des Deutschen Ärztetags. Wir haben dazu drei junge Ärzte und den BÄK-Beauftragen Bartmann befragt. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »