Ärzte Zeitung online, 26.10.2009

Schweinegrippe: Erste Erfahrungen mit der Impfung in Schweden

Langen (eb). Seit 12. Oktober wird in Schweden gegen die Schweinegrippe mit Pandemrix® geimpft, Der Impfstoff wird auch in Deutschland genutzt. Etwa 500 000 Dosen wurden bisher verteilt.

Rund 100 Meldungen von Ärzten und anderem Gesundheitspersonal sowie etwa 100 Meldungen von Betroffenen über mögliche Nebenwirkungen wurden seither von der schwedischen Arzneimittelbehörde registriert.

Die häufigsten Meldungen sind neurologische Nebenwirkungen wie Schwindel und Kopfschmerzen, gefolgt von allergischen Reaktionen wie Rötung und Schwellung, aber auch Angioödem, Fieber, Schüttelfrost und Schmerzen an der Einstichstelle. Bislang entsprechen die Meldungen dem, was aus klinischen Studien bekannt ist.

Im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung wurde auch über drei Todesfälle berichtet. Die Prüfung dieser Fälle dauert noch an; bislang ist unklar, ob es sich um einen zufälligen zeitlichen Zusammenhang handelt. Die Situation in Schweden wird von den deutschen Behörden aufmerksam beobachtet, wie das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Langen mitteilt.

Lesen Sie dazu auch:
Schweinegrippe-Impfung: Schweden veröffentlicht Untersuchung zu den fünf Todesfällen

Informationen des PEI

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Neue Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »